Amerikanische Unternehmen bauen ihren Einfluss auf die portugiesische Wirtschaft weiter aus und tragen zur Wertschöpfung, zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze, zu Innovation und zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Dies sind einige der wichtigsten Ergebnisse der dritten Ausgabe des „American Companies Barometer“ in Portugal, das von AmCham Portugal in Zusammenarbeit mit PwC erstellt wurde. Die Studie analysiert den wirtschaftlichen Fußabdruck amerikanischer Unternehmen in Portugal, die strategische Rolle der Vereinigten Staaten als einer der wichtigsten Partner Portugals sowie das Potenzial des Landes in der digitalen Kapitalwirtschaft.

Die Studie zeigt, dass amerikanische Unternehmen zu einem strukturellen Bestandteil der portugiesischen Wirtschaft geworden sind. Obwohl sie nur 7,6 % aller in Portugal tätigen ausländischen Unternehmen ausmachen, zeichnen sie sich durch ihre bedeutende wirtschaftliche Wirkung, ihre Konzentration auf Sektoren mit hoher Wertschöpfung und die Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze aus.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie gehören:

• 38 % der US-amerikanischen Unternehmen sind seit mehr als 20 Jahren in Portugal tätig, was die Reife und das langfristige Engagement der US-Investitionen widerspiegelt.

• 22 % sind im Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) tätig, was diesen zum führenden Tätigkeitsbereich macht.

• US-amerikanische Unternehmen bieten eine durchschnittliche Vergütung pro Mitarbeiter, die etwa doppelt so hoch ist wie der Durchschnitt im portugiesischen Privatsektor, bei durchschnittlichen Personalkosten von 3.730 € pro Mitarbeiter, was ihre Investitionen in hochqualifizierte Fachkräfte unterstreicht.

Das Barometer zeigt zudem, dass der Beitrag amerikanischer Unternehmen zum portugiesischen BIP weiterhin stetig wächst, was die konsequente Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit und ihre zunehmende Rolle bei der Wertschöpfung für die portugiesische Wirtschaft widerspiegelt. Gleichzeitig hat sich die Unternehmenslandschaft weiterentwickelt, mit einer stärkeren Präsenz mittelständischer Unternehmen und einer zunehmenden Fähigkeit, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Vereinigten Staaten festigen ihre Position als Portugals führender außereuropäischer Partner

Die Studie bestätigt zudem die strategische Bedeutung der Vereinigten Staaten für Portugal. Die USA sind mittlerweile Portugals größter Handelspartner außerhalb der Europäischen Union und sein führender außereuropäischer Investor.

Zwischen 2019 und 2025 wurden in Portugal etwa 65 US-Investitionsprojekte umgesetzt, die einem geschätzten Investitionsvolumen von 3,7 Milliarden Euro entsprechen und sich größtenteils auf technologiebezogene Sektoren und andere Aktivitäten mit hoher Wertschöpfung konzentrieren.

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Portugal gewinnt an Dynamik in der digitalen Kapitalwirtschaft

Neu in dieser Ausgabe ist ein eigenes Kapitel, in dem Portugals Position innerhalb der digitalen Wirtschaft analysiert wird.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Portugal über einzigartige Stärken verfügt, um sich als einer der führenden digitalen Knotenpunkte Europas zu etablieren, und dabei von seiner strategisch günstigen geografischen Lage, dem wachsenden Netz an Unterseekabeln, reichlich vorhandenen erneuerbaren Energiequellen, hochqualifizierten Fachkräften und einem dynamischen Technologie-Ökosystem profitiert.

Bis Ende 2026 wird erwartet, dass Portugal über 20 Unterseekabelsysteme verfügen wird, was seine Position als eines der wichtigsten digitalen Gateways Europas weiter stärkt und günstige Bedingungen für Investitionen in Rechenzentren, Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz schafft. Die Studie schätzt, dass diese Infrastruktur Technologieinvestitionen in Höhe von mehr als 10,3 Milliarden Euro ermöglichen könnte.

Der Bericht enthält zudem die Einschätzungen von sechs CEOs amerikanischer Unternehmen, die in diesem Sektor investieren.

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Unternehmensführer blicken weiterhin zuversichtlich auf das Wachstum

Das Barometer umfasst auch eine Umfrage unter Führungskräften amerikanischer Unternehmen, die in Portugal tätig sind, und zeigt einen positiven Ausblick für die Zukunft:

• 78 % erwarten ein Umsatzwachstum.

• 65 % planen neue Investitionen.

• 94 % geben an, in künstliche Intelligenz zu investieren.

• Zu den wichtigsten Herausforderungen zählen die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt, die Komplexität der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die Gewinnung und Bindung von Talenten.

Ein Instrument für strategische Entscheidungen

Das „American Companies Barometer“ in Portugal, das nun bereits in seiner dritten Auflage erscheint, hat sich als führende Referenz für Unternehmen, Investoren und politische Entscheidungsträger etabliert. Es liefert fundierte und unabhängige Einblicke in die wirtschaftlichen Auswirkungen amerikanischer Unternehmen, die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Portugal und den Vereinigten Staaten sowie die Chancen, die Portugal als einen der aufstrebenden Knotenpunkte der digitalen Wirtschaft in Europa positionieren.

Erfahren Sie mehr unter www.amchamportugal.pt.

Der vollständige Bericht ist HIER verfügbar:

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