Jeden zweiten Samstag können Gäste eine dieser Perspektiven im Rahmen von „Tides & Textures“ erleben – einem neuen Sommerkurs unter der Leitung eines amerikanischen Künstlers, der vom Meer, dem Leben an der Küste und der Meeresfauna inspiriert ist. In einer entspannten 2,5-stündigen Sitzung formen Teilnehmer aller Altersgruppen aus einem Kilo Ton ihr eigenes Keramikstück und wählen dabei zwischen drei grundlegenden Handformtechniken: Pinch Pot, Coil Building und Slab Construction. Das Ergebnis kann sowohl Gebrauchsgegenstand als auch rein skulptural sein: eine Schale, ein Becher, ein Wandbehang, ein Kerzenhalter, ein kleines Tierchen, ein Blumentopf oder etwas völlig Abstraktes. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Ocean Pottery, Donnerstagvormittags

Auch die Donnerstagvormittage stehen ganz im Zeichen des Tons. „Ocean Pottery“ lässt sich vom Meer sowie von portugiesischen und slawischen Keramiktraditionen inspirieren und vermittelt Techniken wie Majolika und Azulejo sowohl an der Töpferscheibe als auch im Handformverfahren. Entspannt, zugänglich und offen für alle Altersgruppen ist dieser Kurs der ideale Einstieg für alle, die noch keine Erfahrung im Umgang mit Ton haben.

Golden Layers, Donnerstagnachmittags

Am Donnerstagnachmittag steht die Ölmalerei im Mittelpunkt. „Golden Layers“ ist der Flaggschiff-Kurs der Akademie für Ölmalerei, geleitet von einem neuseeländischen Künstler mit Grafikdesign-Hintergrund. Die Teilnehmer beschäftigen sich in ihrem eigenen Tempo mit Farbe, Pinselführung und Komposition – in einer entspannten Atmosphäre, in der es keine Fehler gibt, sondern nur Möglichkeiten zum Gestalten.

Aquarell-Workshops

Aquarellmalerei belohnt eine leichte Hand. In diesen Workshops werden Lasuren und die „Nass-in-Nass“-Technik eingesetzt, wobei algarvische Motive und klassische englische botanische Aquarelle als Vorlage dienen – ein einfacher Einstieg für Anfänger und eine Gelegenheit für erfahrene Maler, ihre Technik lockerer zu gestalten.

Plein-Air-Sessions

Für Teilnehmer, die den freien Himmel den Atelierwänden vorziehen, verlegen die Plein-Air-Sitzungen die Staffelei ins Freie: an die Küste, aufs Land, in kleine, gemütliche Gassen und in Gärten mit Bougainvillea – überall dort, wo das Licht am besten ist. Vor Ort mit Aquarell oder Gouache zu arbeiten bedeutet, sich in Echtzeit auf wechselnde Farben, Lichtverhältnisse und Stimmungen einzustellen. Die Teilnehmer lernen genau, wie man ein Bild aufbaut und den Blick des Betrachters lenkt – angeleitet durch den Fluss der Komposition, das Mischen von Farben und solide Grundlagen.

Töpferei für Fortgeschrittene mit einem portugiesischen Meister

Für alle, die bereit sind, noch einen Schritt weiter zu gehen, bereitet die Akademie diesen Sommer Intensivkurse an der Töpferscheibe vor, die von einem renommierten portugiesischen Keramikkünstler geleitet werden. Es ist eine seltene Gelegenheit, das Zentrieren, Drehen und Verfeinern der Form von einem wahren Meister seines Fachs zu lernen. Normalerweise gibt es eine Warteliste, um bei ihm zu lernen. Die Plätze sind begrenzt. Melden Sie jetzt Ihr Interesse an.

Ein Atelier, das auf Kontinuität setzt

Regelmäßiges künstlerisches Schaffen macht nicht nur Spaß; Forschungsergebnisse verbinden es mit weniger Stress, besserer Konzentration und einem längeren, gesünderen Leben. Portugiesisch, slawisch, amerikanisch, neuseeländisch: Jede Perspektive bringt etwas mit, was die anderen nicht haben, und jeder Kurs wird zu einem kleinen Treffpunkt der Kulturen. Im Laufe der Zeit entsteht so mehr als nur ein Kursangebot: eine Gemeinschaft, die nicht durch geografische Grenzen verbunden ist, sondern durch die gemeinsame Liebe zum sorgfältigen Schaffen.

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