Die Daten zeichnen das Bild eines Passagiers, der in der Regel hilfsbereit und kontaktfreudig ist, jedoch klare Grenzen in Bezug auf Komfort und den gemeinsamen Raum im Flugzeug setzt.
Portugiesische Reisende zeichnen sich durch ihre Hilfsbereitschaft aus. Die überwiegende Mehrheit (78 %) ist bereit, anderen Passagieren beim Verstauen von schwerem Gepäck in den Gepäckfächern zu helfen, obwohl 45 % zugeben, dass diese Bereitschaft vom Profil des Passagiers oder der Größe des Gepäckstücks abhängt.
Nur 7 % lehnen es rundweg ab, zu helfen, und überlassen diese Aufgabe lieber dem Kabinenpersonal. Dieser Geist der Hilfsbereitschaft erstreckt sich auch auf die Armlehnen am Mittelsitz: 61 % der Befragten teilen diese gerne mit ihren Sitznachbarn. Im Gegensatz dazu neigen jüngere Reisende (im Alter von 18 bis 24 Jahren) dazu, ihr Revier stärker zu verteidigen: 9 % sind der Meinung, dass die Armlehne demjenigen gehört, der sie sich zuerst sichert.
Die Toleranz portugiesischer Reisender wird durch den persönlichen Freiraum und Gerüche an Bord auf die Probe gestellt. Für 79 % der portugiesischen Reisenden stellen Körpergerüche (wie Schweiß oder Blähungen) das schlimmste Szenario während des Fluges dar, gefolgt von Toilettengerüchen (8 %), starkem Parfüm (8 %) und stark riechenden Speisen (4 %).
Was störendes Verhalten angeht, steht das plötzliche Zurücklehnen des Sitzes ohne Vorwarnung ganz oben auf der Liste der Beschwerden (54 %). Zu den weiteren am wenigsten geschätzten Gewohnheiten zählen Verspätungen beim Einsteigen aufgrund langsamer Gepäckverladung (35 %), das hastige Aufstehen noch vor dem Öffnen der Türen (30 %), Bitten um einen Sitzplatztausch (14 %) sowie die Tradition, bei der Landung zu applaudieren (12 %).
Die Studie untersuchte auch die Einstellung der Portugiesen zu Versuchen, während der Reise tiefgehende Gespräche zu führen. Fast die Hälfte (47 %) ist offen für Gespräche und betrachtet den Austausch als Gelegenheit für eine gute Geschichte – ein Trend, der Portugal und Italien zu den Ländern zählt, die am offensten für soziale Interaktion an Bord sind.
Allerdings bevorzugen 31 % kurze Antworten, um das Gespräch zu beenden, 11 % wenden Ausweichstrategien wie das Vortäuschen von Schlaf an, und 3 % geben sogar zu, um einen Sitzplatzwechsel zu bitten, wenn die andere Person hartnäckig bleibt.
Demografisch gesehen sind Männer eher bereit, persönliche Gespräche zu führen, während Frauen dazu neigen, sich für kurze Antworten zu entscheiden, um ihre Privatsphäre während des Fluges zu wahren.








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