Die uralten Vulkanlandschaften Teneriffas haben gerade einen Anlass geliefert, der möglicherweise unsere Geschichtsbücher verändern könnte.
Die Abora-Konferenz 2026 war der Ausgangspunkt dafür. Diese von Dr. Dominique Görlitz und seinem Team organisierte interdisziplinäre Veranstaltung fand am 3. Juli 2026 im Museum für Natur und Archäologie (MUNA) in Santa Cruz de Tenerife statt. Sie brachte internationale Wissenschaftler und Forscher zusammen, um über die Geschichte der Kanarischen Inseln zu sprechen. Dabei wurden schockierende neue Beweise enthüllt, die alles in Frage stellen, was wir über die frühen Bewohner des Archipels zu wissen glaubten. Das Symposium lieferte sogar einen völlig neuen chronologischen Rahmen für die rätselhaften Stufenstrukturen der Inseln.
Die seit langem vertretene Ansicht, dass es sich bei diesen Pyramiden lediglich um landwirtschaftliche Steinhaufen handele, die von Bauern „erbaut“ worden seien, war eines der Kernthemen der Konferenz. Dies galt insbesondere, nachdem Dr. Georgios Polymeris und Dr. Jorge S. Sánchez erstmals Ergebnisse der Datierung mittels optisch stimulierter Lumineszenz (OSL) vorstellten. OSL ermittelt, wann die Sedimente im Fundament zuletzt dem Sonnenlicht ausgesetzt waren; diese fortschrittliche Datierungsmethode zeigte erfolgreich, dass zwei bedeutende Pyramiden auf Teneriffa deutlich älter sind als bisher angenommen. Bis zu vielleicht 3.500 Jahren!
Darüber hinaus reichten die Entdeckungen weit über einfache Mauerwerke hinaus. Dr. Michael Rappenglück präsentierte präzise archäoastronomische Messungen, die belegen, dass diese Stufenmonumente bewusst auf Himmelsphänomene ausgerichtet sind, was auf ein ausgefeiltes, umfassenderes kosmologisches Konzept ihrer prähistorischen Erbauer hindeutet.
Diese bauliche Intelligenz wurde zudem mit erstaunlichen neuen biochemischen Analysen von Guanche-Mumien kombiniert, die Spuren unerwarteter Pflanzenstoffe enthüllten, welche auf alte transatlantische Handelsnetzwerke hindeuten.
Dr. Dominique Görlitz und das Team wollen die Geschichte der Atlantikinseln noch tiefer ergründen, sogar auf den portugiesischen Azoren, da dort ähnliche Bauwerke zu finden sind. Könnten diese Erkenntnisse unsere Geschichtsbücher neu schreiben und unser Verständnis der Atlantikinseln vertiefen?
Hier erfahren Sie noch mehr über das Projekt: www.abora.eu







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