Laut der iberischen Zählung, die das Ministerium in einer Erklärung zum Weltumwelttag zitierte, erreichte die Population des iberischen Luchses im Jahr 2025 den höchsten Stand seit Beginn der koordinierten Überwachung zwischen Portugal und Spanien.
Höchste Zahl aller Zeiten
Diese Zahl bedeutet einen Anstieg um 10,9 % gegenüber dem Vorjahr, als 2.401 Tiere gezählt wurden, und um etwa 95 % gegenüber 2021, als die Gesamtpopulation 1.365 Pumas umfasste.
In Portugal wurden im Jahr 2025 394 Tiere gezählt, davon 265 erwachsene oder subadulte Tiere und 129 in diesem Jahr geborene Jungtiere.
Bei der Zählung von 2025 wurden außerdem 542 brütende Weibchen auf der Iberischen Halbinsel erfasst, 72 mehr als im Vorjahr, und 952 Jungtiere geboren. Das Vorkommen des Iberischen Luchses wurde in 26 verschiedenen geografischen Gebieten der Iberischen Halbinsel bestätigt, wobei in 18 dieser Gebiete eine Reproduktion stattfand.
"Im Vergleich zu den Zahlen aus dem Jahr 2002, in dem es weniger als 100 Jaguare in freier Wildbahn gab, zeigen die aktuellen Daten eine beispiellose Erholung einer Art, die am Rande des Aussterbens stand", betonte das Ministerium für Umwelt und Energie in der Erklärung.
Erfolgsgeschichten
In der Erklärung sagte Ministerin Maria da Graça Carvalho, dass "die Erholung des iberischen Luchses eine der größten Erfolgsgeschichten des Naturschutzes in Europa ist".
"Diese Ergebnisse zeigen, dass es möglich ist, den Prozess des Verlusts der biologischen Vielfalt umzukehren, wenn wissenschaftliche Kenntnisse, politisches Engagement, internationale Zusammenarbeit und die Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften vorhanden sind", betonte er.
Die Erklärung kommt eine Woche, nachdem das Institut für Naturschutz und Wälder(ICNF) seine Entscheidung zurückgenommen hat, das technische Team, das für das Nationale Reproduktionszentrum für den Iberischen Luchs (CNRLI) verantwortlich ist und das seit der Gründung des Zentrums vor 16 Jahren dort tätig ist, zu entlassen.
Die ICNF kündigte vor drei Wochen an, dass sie ab dem 1. Juni die direkte Leitung des Reproduktionszentrums für den Iberischen Luchs übernehmen würde. Diese Entscheidung löste politische und wissenschaftliche Kontroversen und Beschwerden aus Spanien aus und wurde schließlich rückgängig gemacht.







