An Orten wie der peruanischen Küste blieb der Stickstoff durch die Trockenheit erhalten und wurde nicht ausgewaschen, was den Guano besonders wirksam machte. Laut Forschern könnte der privilegierte Zugang zu diesem nährstoffreichen Dünger die landwirtschaftliche Produktion und die Wirtschaftskraft gesteigert haben.

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Die Wissenschaftler analysierten 35 Maiskolben aus 14 Friedhöfen und verglichen sie mit Isotopendaten von 11 alten Seevogelknochen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Chincha-Königreich mindestens bis 1250 n. Chr. Guano von vorgelagerten Inseln erntete. Historische Aufzeichnungen dokumentieren die Kontrolle der Guano-Inseln durch die Inka, aber dies ist ein eindeutiger archäologischer Beweis für die frühere Ausbeutung durch die Chincha.