Die von Infarmed veröffentlichte und diesen Monat aktualisierte Liste der Medikamente, deren Ausfuhr vorübergehend verboten ist, umfasst insgesamt 59 Arzneimittel, darunter einige zur Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma und allergischer Rhinitis, entzündlichen Darmerkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen, Epilepsie und bipolaren Störungen sowie einige Breitbandantibiotika.
Diese Liste wird monatlich aktualisiert und enthält Medikamente, die im Vormonat nicht mehr vorrätig waren und deren Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit als mittel oder hoch eingestuft wurden, sowie solche, die im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung (AUE) geliefert werden.
Die Aussetzung der Ausfuhren soll die Versorgung des nationalen Marktes sicherstellen und gilt für alle Beteiligten der Lieferkette, einschließlich der Hersteller.
Infarmed überwacht täglich Engpässe, Lieferengpässe und Vermarktungsstopps, um kritische Situationen, die die Verfügbarkeit von Arzneimitteln beeinträchtigen könnten, zu erkennen und zu verhindern.
Die nationale Arzneimittelbehörde ist Teil des europäischen Netzes von Kontaktstellen für die zuständigen nationalen Behörden, die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und die Europäische Kommission, über das seit April 2019 Informationen über Versorgungsunterbrechungen und Verfügbarkeitsfragen bei in der Europäischen Union zugelassenen Arzneimitteln ausgetauscht werden.








