Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre(IPMA) teilte in einer Erklärung mit, dass zwischen dem 15. und 18. Juni auf dem portugiesischen Festland "der gemeinsame Einfluss eines Hochdruckgebiets südlich der Britischen Inseln und eines Tiefdruckgebiets, das sich von Nordafrika bis zur Iberischen Halbinsel erstreckt", erwartet wird.

Die meteorologische Situation wird zu einem Anstieg der Höchsttemperaturen führen, insbesondere am Sonntag und Montag.

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass in diesem Zeitraum mit einer neuen Episode von Schwebestaub aus Nordafrika zu rechnen ist.

Die Höchsttemperaturen werden im größten Teil des Gebiets zwischen 33 und 40 °C liegen, wenn auch mit etwas niedrigeren Werten in einigen Gebieten des Küstenstreifens, so das Institut.

"Die höchsten Höchsttemperaturen werden im Tejo-Tal, in Beira Baixa und in den südlichen Regionen erwartet", heißt es in der Mitteilung.

Das heiße Wetter könnte sich bis zum 19. Juni fortsetzen, insbesondere in den Regionen im Landesinneren.

Für den 16. und 17. Juni sagt die IPMA einen Anstieg der Mindesttemperaturen voraus, da in weiten Teilen des Festlandes tropische Nächte zu erwarten sind".

Angesichts der vorhergesagten hohen Temperaturen empfiehlt das staatliche Gesundheitsamt der Bevölkerung, regelmäßig Wasser zu trinken, lockere, kühle Kleidung zu tragen und alle zwei Stunden Sonnenschutzmittel zu verwenden.

Zwischen 11 und 17 Uhr sollte man sich ebenfalls nicht der Sonne aussetzen. Besondere Vorsicht ist nach Angaben der Gesundheitsbehörden bei älteren Menschen, Kindern und chronisch Kranken geboten, die sich in kühleren Räumen aufhalten und vor der Sonne geschützt werden sollten.

Die Luftmassen aus den nordafrikanischen Wüsten, die Schwebestaub mit sich führen, beeinträchtigen die Luftqualität und haben Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, insbesondere bei den empfindlichsten Bevölkerungsgruppen wie Kindern und älteren Menschen, deren Gesundheitsfürsorge verdoppelt werden sollte, so die DGS.

Solange dieses Phänomen anhält, empfiehlt die DGS der Bevölkerung, längere Anstrengungen zu vermeiden, körperliche Aktivitäten im Freien einzuschränken und die Exposition gegenüber Risikofaktoren wie Tabakrauch und Kontakt mit Reizstoffen zu vermeiden.