Aus denEurostat-Daten geht hervor, dass in Portugal 15,7 % der Menschen ihre Wohnung nicht angemessen beheizen können (EU 9,2 %). Das ist der vierthöchste Prozentsatz nach Bulgarien und Griechenland (jeweils 19 %), Litauen (18 %) und Spanien (17,5 %), während Finnland (2,7 %), Slowenien (3,3 %) und Polen (3,3 %) am anderen Ende der Tabelle liegen.

Im Durchschnitt der 27 Mitgliedstaaten lebten 68% der Menschen in ihren eigenen Wohnungen, zumeist in Häusern (51%), mit 1,7 Zimmern pro Person und einer Belegung von 2,3 Personen.

Was die Belegung betrifft, so lebten in Portugal nach Angaben des Europäischen Statistischen Dienstes im Jahr 2024 11 % der Menschen in überbelegten Wohnungen (EU 17 %).

Den Eurostat-Daten zufolge leben nur in Deutschland mehr Menschen in Mietwohnungen als in Eigentumswohnungen (53 %), gefolgt von Österreich (46 %) und Dänemark (39 %).

Umgekehrt hat Rumänien den höchsten Anteil an Eigenheimbesitzern (94%), gefolgt von der Slowakei (93%), Ungarn (92%) und Kroatien (91%).

Was die Art der Unterbringung betrifft, so sind Häuser in zwei Dritteln der Mitgliedstaaten am weitesten verbreitet, wobei Irland an der Spitze liegt (90 %), gefolgt von Belgien und den Niederlanden (jeweils 77 %) und Kroatien (76 %).

Wohnungen werden in Spanien (65 %), Lettland (64 %) und Malta (63 %) bevorzugt.

Die Belegungsrate unter den 27 Ländern variiert im Jahr 2024 und reicht von 3,1 Personen in der Slowakei, gefolgt von 2,9 in Polen und 2,7 in Kroatien und Irland, sowie beides in Deutschland, Dänemark und Schweden und 1,9 in Finnland und Litauen.

Rumänien (41 %) ist das Land, in dem die meisten Einwohner in überfüllten Wohnungen leben, gefolgt von Lettland (39 %) und Bulgarien (34 %), während Zypern (2 %), Malta (4 %) und die Niederlande (5 %) das andere Extrem darstellen.